Was für eine Frau, was für eine Malerin! Paula Modersohn-Becker (1876-1907) , einer der bedeutendesten Künstlerinnen des frühen Expressionismus, widmet die Kunsthalle Krems eine aktuelle Ausstellung. In den 14 Jahren, in denen die junge deutsche Malerin künstlerisch tätig war, schuf sie über 700 Gemälde und unzählige Zeichnungen. Aus ihren Bildern spricht ein so starkes Gefühl für Farbe, Licht und Form, das einen unwillkürlich in seinen Bann zieht. Mehrfach weilte sie für Studien- und Arbeitsaufenthalte in Paris, die nicht ohne Konflikte mit ihrem Mann zustande kamen. Und sie schrieb: "I ch weiß, ich werde nicht sehr lange leben. Aber ist das denn traurig. Ist ein Fest schöner, weil es länger ist? Und mein Leben ist ein Fest, ein kurzes, intensives Fest...Und wenn nun die Liebe mir noch blüht, vordem ich scheide, und wenn ich drei gute Bilder gemalt habe, dann will ich gern scheiden mit Blumen in den Händen und im Haar." (Tagebuch, 26. Juli 1900). Sie starb 1907 mit nu...